Die 15 landschaftlich reizvollsten Dörfer Italiens

Entdeckt die schönsten Orte in Italien

    Diese außerordentlich malerischen Ortschaften Italiens sollten auf eurer Wunschliste nicht fehlen. Sie umfassen charmante Städtchen und ländliche Dörfer mit einigen der wohl zauberhaftesten Kulissen, die ihr auf euren Reisen jemals fotografieren und erleben werdet. Postkartenreife Orte sind in Italien alles andere als Mangelware, aber wir haben uns auf idyllische Dörfer und Gemeinden konzentriert, die wirklich außergewöhnlich sind. 

    Möglicherweise müsst ihr etwas mehr Aufwand und Zeit in eure Reisepläne investieren, um die schönsten Orte Italiens zu entdecken. Einige befinden sich auf entlegenen Inseln, in verborgenen Buchten oder auf abgelegenen Klippen, andere hingegen liegen auf Hochebenen im italienischen Binnenland. Allen ist gemein, dass sie euch mit einem überwältigenden Anblick belohnen. Wählt eure Belohnung aus unserer nachfolgenden Zusammenstellung.

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    Manarola

    Ein farbenfrohes Fischerdorf auf einem schroffen Felsen

    Manarola ist eines der ältesten und beliebtesten Dörfer am ligurischen Küstenabschnitt Cinque Terre. In verschiedenen Pastellfarben gestrichen thronen die aus dem 12. Jahrhundert stammenden Häuser auf einem schroffen Felsen über einer kleinen Bucht. Ein Fußweg führt zur Buch hinunter, wo ihr diese aus der Nähe bewundern oder im herrlich blauen Wasser baden oder Boot fahren könnt. Wenn ihr dem Weg entlang der Felsen im Westen der Bucht folgt, gelangt ihr zum besten Aussichtspunkt, der einen grandiosen Blick auf den gesamten Ort bietet. Dieser Anblick wird euch schlichtweg verzaubern – und zwar bei Tag wie auch bei Nacht.

    Lage: Riomaggiore, La Spezia, Ligurien, Italien

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    Portofino

    Der Hafen der Delfine

    Das Fischerdorf Portofino wurde einst von den Römern gegründet und verdankt seinen Namen – Hafen der Delfine – den vielen Delfinen, die sich in der Bucht tummeln. Heute schaukeln in der Bucht zwar reihenweise Fischerboote und einige majestätische Superjachten auf ruhigen Wellen sanft auf und ab, die Bucht ist und bleibt aber ein ruhiger, malerischer Ort. An einem reizenden Kopfsteinpflasterplatz mit Blick auf die kleine Bucht findet ihr viele kleine Cafés und Restaurants und hoch oben, an einem grünen Hang, wacht die Chiesa di San Martino mit ihrem Glockenturm über den Hafen.

    Lage: Genua, Italien

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    Matera

    Eine Stadt aus Stein

    In Basilikata, einer der trockensten Regionen Italiens, liegt die aus dem Mittelalter stammende Stadt Matera, auch „Sassi“ genannt – das italienische Wort für „Steine“. Besonders aus der Ferne bieten die in die Felsen gehauenen Gebäude einen malerischen Anblick. In der Stadt stößt man dann auf den gepflasterten Wegen und Steintreppen, die zur nächst höher gelegenen Ebene führen, ab und an auf einen Steinturm. Doch was wie ein Steinturm wirkt, ist tatsächlich der Kamin des Hauses, das zu euren Füßen liegt. Matera ist zwar wunderschön, aber karg. Aufgrund der harten Lebensbedingungen wurde die Stadt 1952 schließlich evakuiert.

    Lage: Basilikata, Italien

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    Castelmezzano

    Ein wunderschönes Bergdorf an einer steilen Felswand

    Castelmezzano ist ein ganz besonderes altes italienisches Bergdorf. Die meisten Gebäude und Wege verschmelzen geradezu mit den Konturen der Felsen, an die sich das Dorf anschmiegt. Das Dorf liegt in der Region Basilikata, circa zwei Autostunden von Neapel entfernt, angeschmiegt an die zerklüfteten Felsen der Lukanischen Dolomiten. Besonders von dem Weg ins Dorf aus bietet sich euch ein grandioser Blick auf den Ort, vor der Kulisse dieser bizarren Felsenwelt. Nachdem ihr in aller Ruhe den Ort erkundet habt, könnt ihr das raue Tal auch von oben genießen. Dies macht der Volo dell'Angelo möglich, ein zwischen Castelmezzano und Pietrapertosa gespanntes Stahlseil, an ihr hoch oben in der Luft von einem Ort zum anderen „fliegt“.

    Lage: Potenza, Italien

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    Positano

    Einer der Juwelen der Amalfiküste

    Auch wenn die Anreise von Neapel per Zug und Bus etwas mühsam ist, lohnt sich ein Besuch von Positano auf jeden Fall, denn das Dorf ist einer der imposantesten Orte an der Amalfiküste. Die an die steile Felswand gebauten, bunten Häuser bieten einen atemberaubenden Anblick. Steile, enge Fußwege führen hinunter zum Kieselstrand, wo ihr euch in einem der vielen Cafés erfrischen und die schöne Aussicht genießen könnt. Positano hat nicht wenige inspiriert und in seinen Bann gezogen, darunter auch einige VIPs, wie Mick Jagger und Keith Richards.

    Lage: Salerno, Amalfiküste, Italien

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    Vernazza

    Eine der malerischsten Städtchen der Cinque Terre

    Mit seinen wunderschönen bunten Häusern, die den idyllischen Hafen umrahmen, ist Vernazza einer der beliebtesten Orte der fünf Küstendörfer der Cinque Terre. Auf kopfsteingepflasterten Wegen könnt ihr den angrenzenden Hang erklimmen, um einen spektakulären Blick auf die Hafenstadt zu genießen. Wenn ihr den Straßen, wie der Via Roma, folgt, gelangt ihr auf direktem Wege zu den schönsten Flecken an der Küste, wie beispielsweise dem Piazza Marconi. Unterwegs könnt ihr in einem der kleinen Cafés Rast machen und bei einem Cappuccino die Aussicht genießen.

    Lage: Cinque Terre, Italien

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    Bellagio

    Eine umwerfend schöne Stadt am See

    Bellagio am Comer See bietet eine perfekte Mischung aus authentischem Flair und modernen Annehmlichkeiten. An der malerischen Hafenpromenade findet ihr neben zahlreichen Cafés sowie angesagten Juwelieren und Boutiquen auch moderne 5-Sterne-Resorts und -Freizeitanlagen. Einige der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt erreicht ihr über eine Reihe steiler, verwinkelter Treppenwege und Kopfsteinpflasterstraßen. Zu diesen Sehenswürdigkeiten zählt beispielsweise die romanische Chiesa San Giacomo und auch die prachtvolle Villa Serbelloni aus dem 18. Jahrhundert, die einen herrlichen Blick über den Comer See bietet.

    Lage: Comer See, Italien

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    Corricella

    Idylle pur auf einer kleinen italienischen Insel

    Das malerische Küstendorf Corricella liegt auf der kleinen Insel Procida, kurz vor der Küste Neapels. Die farbenfrohen, an die Felswand geschmiegten Häuser verleihen dem Dorf einen pittoresken Charme und bei einem Spaziergang auf den Promenaden könnt ihr den Ausblick auf den Jachthafen genießen. Die Via Vittorio Emanuele ist eine der angenehm leeren Hauptstraßen des Ortes und gesäumt mit vielen kleinen Geschäften und Cafés. Außerdem lohnt es sich, die verwinkelten Kopfsteinpflastergassen der Wohngebiete zu erkunden, die mitunter auch zu einigen der Sehenswürdigkeiten Corricellas führen, wie z. B. zum Kloster Santa Margherita

    Lage: Procida, Italien

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    Varenna

    Das idyllische Herz des Comer Sees

    Nordöstlich von Bellagio, eine ca. 15-minütige Fährfahrt entfernt, liegt das wunderschöne Varenna am Comer See, das zweifelsohne einen Besuch wert ist. Hier könnt ihr vor schönster Kulisse auf der Uferpromenade entlangschlendern, einige majestätische und historische Gebäude besichtigen, wie die Villa Monastero oder das Castello Vezio hoch oben auf dem Berg, oder ihr entspannt euch einfach unten im kleinen, charmanten Hafen bei einer Tasse Kaffee oder köstlicher Pasta. Die örtlichen Behörden bemühen sich sehr, den Charme dieses Ortes beizubehalten, und sind daher sehr strikt. So dürfen die Gebäude entlang des Seeufers nur mit entsprechender offizieller Genehmigung neu gestrichen werden.

    Lage: Lecco, Comer See, Italien

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    San Gimignano

    Eine antike Stadt unter der Sonne der Toskana

    Auf einem Hügel in der Toskana thront die historische Stadt San Gimignano, die vor allem für ihre zahlreichen alten Glockentürme bekannt ist, die über die mittelalterlichen Häuser der Stadt hinausragen. Die bezaubernde Atmosphäre dieser Stadt spürt ihr vor allem auf dem dreieckigen Piazza della Cisterna, auf dem stets geschäftiges Treiben herrscht. Der Platz wurde nach dem Brunnen in seiner Mitte benannt, der über Jahrhunderte hinweg als das Herzstück der Stadt galt. Von dort aus könnt ihr dann einige der bedeutenden, auf die Knights of Malta zurückgehenden Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen und durch die engen Gassen schlendern, um die kunstvoll verzierten Porzellan- und Keramikgegenstände zu bewundern, die dort von einheimischen Händlern feilgeboten werden.

    Lage: Siena, Italien

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    Orvieto

    Die Schatzkammer Umbriens

    Auf einem Felssockel aus Vulkangestein in Terni in Umbrien thront die wunderschöne Hügelstadt Orvieto. In dem kleinen, aus dem Mittelalter stammenden Städtchen verbinden kopfsteingepflasterte Gassen die historischen Plätze und führen zu imposanten, mit zahlreichen Mosaiken verzierten gotischen Kirchen. Orvieto ist eine wahre Fundgrube an historischen Meisterwerken, wie dem historischen Brunnen Pozzo di San Patrizio, in dem eine Wendeltreppe ca. 50 Meter in die Tiefe führt, von der aus man durch Bogenfenster in die vermeintlich unendlichen Tiefen blicken kann. Vom Bahnhof „Orvieto Scalo“ bringt euch die Standseilbahn in die Stadt.

    Lage: Terni, Umbrien, Italien

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    Castelluccio

    Ein Zeugnis der Kräfte der Natur

    Als wäre die Hochebene von Castelluccio nicht ohnehin schon atemberaubend schön, thront auf einem Hügel inmitten der Ebene auch noch ein Dorf, umgeben von weitläufigen Blumenwiesen. Die Ebene ist bekannt für die „Fiorita“, wenn zu Beginn des Sommers (etwa von Mai bis Juni) sämtliche Blumen der Ebene gleichzeitig erblühen. Zu dieser Zeit leuchtet die Ebene in den prächtigsten Farben, wenn Veilchen, Sauerklee, Mohn und viele weitere Blumen blühen. Ironischerweise war es auch die Natur selbst, die das jahrhundertealte Dorf durch eine Reihe von Erdbeben zerstört hat. Auch wenn man die Schäden aus der Ferne kaum erkennen kann, sind sie doch so gravierend, dass das Dorf aus Sicherheitsgründen für Besucher gesperrt ist. Die Hochebene ist aber bereits aufgrund ihrer pittoresken Landschaft auf jeden Fall einen Besuch wert.

    Lage: Perugia, Italien

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    Como

    Eine italienische Stadt am Fuße der Alpen

    An der Südspitze des Comer Sees, eine etwa einstündige Zugfahrt von Mailand entfernt, liegt Como. Weit entfernt vom Trubel der Stadt bietet sich euch in Como ein umwerfendes Panorama: vor der Kulisse der Alpen erheben sich stilvolle Villen aus dem 19. Jahrhundert und majestätische Kirchen, wie der gotische Dom zu Como. Die Seepromenade ist einer der schönsten Spazierwege in ganz Italien und die Standseilbahn von Como nach Brunate sorgt für ein weiteres, besonderes Highlight.

    Lage: Comer See, Italien

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    Pitigliano

    Das Jerusalem Italiens

    Die aus dem Mittelalter stammende Stadt Pitigliano in der italienischen Toskana bietet einen beeindruckenden Anblick. Auf der Spitze eines großen Felsen scheint sie förmlich aus diesem zu wachsen. Die meisten Gebäude und Türme wurden aus dem Gestein des Felsens gebaut. Pitigliano verfügt seit Langem über eine jüdische Gemeinde. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen historische, in den Felsen gegrabene Höhlen, von denen man einst glaubte, dass sie zu Zeiten der Verfolgung durch die Römer als geheime Synagogen dienten. Nicht verpassen solltet ihr hier die ehemalige Kirche der heiligen Peter und Paul sowie die mittelalterliche Festung Orsini.

    Lage: Grosseto, Italien

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    Civita di Bagnoregio

    Ein imposantes Hügeldorf

    Civita di Bagnoregio ist ein bezauberndes Dörfchen auf der Spitze eines Hügels, aus dem einige beeindruckende historische Gebäude in die Höhe ragen. Tickets erhaltet ihr im Ticketcenter in Bagnoregio und von dort aus gelangt ihr dann über die Fußgängerbrücke zum Dorf hinauf. Dort führen euch historische, kopfsteingepflasterte Gassen immer tiefer in den Ort hinein, unter Torbögen hindurch, die aus dem 12. Jahrhundert von den Etruskern stammen. Je weiter ihr in den Ort vordringt, desto mehr fühlt ihr euch wie in einer anderen Welt. In der Mitte des Dorfplatzes erhebt sich die romanische Kirche San Donato, die im Innern mit riesigen historischen Säulen aufwartet. Von den Gassen des Dorfes könnt ihr die wunderschöne Hügellandschaft rund um das Dorf überblicken.

    Lage: Bagnoregio, Mittelitalien

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    Ari Gunadi | Reiseenthusiast

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