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Vorsicht Touristenfalle! 20 Tipps zur Vermeidung böser Überraschungen in Venedig

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Venedig ist eine der schönsten und berühmtesten Städte Italiens, ebenso ist sie aber auch mit einer Vielzahl von Touristenfallen „gesegnet". Die Palette reicht dabei von der überteuerten Gondelfahrten, über zu hohe Preise in Straßencafés bis hin zu Wucherpreisen im Luxushotel am Canal Grande. Diese 20 Tipps helfen böse Überraschungen bei der nächsten Reise nach Venedig zu vermeiden.

Tipp 1 - Gut vorbereitet nach Venedig reisen

 

Um in Venedig nicht in eine der Touristenfallen zu tappen, empfiehlt es sich, sich bereits vor dem Antritt der Reise gut zu informieren. Seriöse Reiseführer und Bewertungsportale im Internet helfen die schlimmsten Fallen zu vermeiden. Machen Sie sich die Erfahrungen anderer zu Nutze.

 

Tipp 2 - Mit Traghetto statt der Gondel fahren

 

Gondeln sind kein Wassertaxi sondern Luxus pur. Die Preise für eine Fahrt sind dementsprechend hoch. Der öffentliche Fährdienst mit dem traghetto kostet nur zwei Euro pro Fahrt und bietet das gleiche atemberaubende Panorama.

 

Tipp 3 - Den Gondoliere vor dem Einstieg nach dem Preis fragen

 

Eigentlich darf eine Gondelfahrt nach venezianischer Vorschrift nicht mehr als rund 80 bis 100 Euro kosten. Wer sich das vor dem Einstieg nicht vom Gondoliere bestätigen lässt oder gleich bezahlt, wird schon mal gerne mit ein paar Hundert Euro los.

 

Tipp 4 - Vaporetto fürs Sightseeing nutzen

 

Rundfahrten mit Touristenschiffen durch die Lagunen sind sehr teuer. Billiger wird es mit dem vaporetto, dem städtischen „Wasserbus”. Dieser wird auch von den Einheimischen für den Weg zur Arbeit genutzt.

 

 

Tipp 5 - Kaffeetrinken auf dem Markusplatz vermeiden

 

Die Straßencafés auf dem Markusplatz sind völlig überfüllt und der Kaffee ist mit circa 9 Euro absolut überteuert. Günstiger und mindestens genauso gut ist der Kaffee in den kleinen Nebengassen oder in Stehcafés.

 

Tipp 6 - Kein überteuertes Taubenfutter kaufen

 

Geschäftemacher nutzen die Tierliebe und Vernarrtheit der Venedig-Touristen in die Tauben schamlos aus und bringen maßlos überteuerte Tüten mit Taubenfutter an den Mann oder die Frau. Finger weg! Die Tauben verhungern in Venedig nicht und kommen auch ohne teures Futter sehr gut über die Runden.

 

Tipp 7 - Harry’s Bar weiträumig meiden

 

Die legendäre Bar direkt am Markusplatz, in der schon Ernest Hemingway seine Drinks zu sich nahm, ist nach einschlägigen Erfahrungen und Meinung vieler Besucher eine der größten Touristenfallen von Venedig. Pro Drink circa 15 Euro in einer von Touristen überlaufenden, winzigen und leicht schäbig wirkenden Bar mit eigenwilligen Barkeepern müssen nicht sein. Der berühmte Cocktail Bellini schmeckt ein paar Häuser weiter mindestens genauso gut.

 

Tipp 8 - Keine Venedig-Souvenirs kaufen

 

Die typischen Venedig-Souvenirs wie eine Rialto-Brücke oder der Dogenpalast im Miniformat sehen zwar niedlich aus, sind aber überteuerter Kitsch made in China. Erfahrene Venedig-Reisende lassen die Staubfänger dort wo sie sind, in Venedig. Alternativ sollte man lieber zu lokalen Venedig Souvenirs greifen. Entweder kulinarische örtlich erzeugte Mitbringsel wie zum Beispielsweise Pasta in Gondelform oder einheimische Wurst- und Käse-Köstlichkeiten. Aber auch verschiedenste Kunstgegenstände und Kleidung, die von ansässigen Designern und Künstlern angefertigt wurde, bieten sich als echte Souvenir-Alternative an.

 

Tipp 9 - Drinnen bezahlen und draußen genießen

 

Die venezianischen Gastronomen zählen zu den geschäftstüchtigsten der Welt. Eine Masche (ähnlich dem deutschen „Draußen-nur-Kännchen"-Trick) ist den ahnungslosen Touristen für ein Bier draußen vor dem Lokal mehr abzuknöpfen als drinnen. Wer schlau ist, bestellt und bezahlt gleich im Lokal und wechselt dann unauffällig nach draußen.

 

Tipp 10 - Niemals ein Touristenmenü bestellen

 

Die berühmt-berüchtigten Touristen-Menüs, mit denen einschlägige Lokale hungrige Venedig-Besucher vor allem in Nähe der Sehenswürdigkeiten anlocken, sind ihr Geld meist nicht Wert und oft völlig überteuert. Besser in abgelegenen Seitengassen essen, wo es sich auch Einheimische schmecken lassen.

 

Tipp 11 - Nicht vom äußeren Schein blenden lassen

 

Wo die Fassade und das Mobiliar schlicht sind und aufdringliche Werbung fehlt, speist es sich in Venedig oft am schmackhaftesten und preiswertesten. Niemals vom äußeren Schein blenden lassen. In schummrigen Lokalen gibt es oft das beste venezianische Essen zum Normalpreis.

 

Tipp 12 - Beim Hauswein vorher nach dem Preis fragen

 

Der Hauswein in der Trattoria an der Ecke steht in Venedig meist nicht auf der Karte. Der Wirt schüttelt den Preis hierfür dann oft individuell aus dem Ärmel. Wer vor der Bestellung nach dem Preis fragt, schont seine Nerven und das Portemonnaie. Mehr als fünf Euro sollte eine Flasche in einer einfachen Gaststätte nicht kosten.

 

Tipp 13 - Kein Trinkgeld ohne Rechnung geben

 

Nach einem neuen venezianischen Gesetz muss der Gastwirt oder Kellner dem Gast vor dem Bezahlen die Rechnung präsentieren. Dies gilt sogar für den Kaffee im Stehcafé an der Ecke. Wer nicht darauf besteht, bezahlt oft zu viel.

 

Tipp 14 - Venedig frühmorgens genießen

 

Der frühe Vogel fängt den Wurm, heißt die Devise auch in Venedig. Ein ganz heißer Tipp ist es, morgens zwischen sechs und acht Uhr durch die Stadt zu schlendern. Dann lassen sich die Sehenswürdigkeiten von Venedig ohne Touristenströme und aufdringliche Geschäftemacher genießen.

 

Tipp 15 - Außerhalb der Hochsaison nach Venedig reisen

 

Am vollsten und preislich am teuersten ist es in der Lagunenstadt zwischen Juni und September. Schöne Tage im Mai oder im goldenen Oktober sind günstiger und die Stadt wirkt nicht so überlaufen.

 

Tipp 16 - Vorsicht bei Ausflügen nach Murano

 

Ein Ausflug zur Glasbläser-Insel Murano ist für viele Venedig-Besucher ein Muss. Es lauern in Venedig häufig „Taxi-Schlepper", die mit Signalwesten oder Uniformen bekleidet sind, um verunsicherte Touristen zu überteuerten Wassertaxis zu lotsen. Besser ein paar Meter zu Fuß bis zur Anlegestelle der billigen Vaporetto laufen.

 

Tipp 17 - Immer genügend Münzen in der Tasche haben

 

Viele der preiswerten Transportmöglichkeiten in Venedig (Stadtzug, die Seilbahn von Tranchetto zur Piazzale Roma) kosten in Venedig günstige ein bis zwei Euro pro Person. Geld wechseln ist oft nicht oder nur sehr umständlich möglich, also sollte immer ein kleiner Vorrat an Euro Münzen griffbereit sein.

 

Tipp 18 - Nicht nur als Tagestourist nach Venedig kommen

 

Die Tagestouristen machen zu Hunderttausenden die Masse der Reisenden in Venedig aus. Gerade sie tappen aus Unkenntnis oder Zeitmangel mit Vorliebe in die berüchtigten Touristenfallen. Wer sich ein paar Tage Zeit für die Serenissima nimmt, findet genügend Muße das ursprüngliche und vom Touristennepp unverdorbene Venedig kennenzulernen.

 

Tipp 19 - Überteuerte Luxushotels vermeiden

 

Viele weltberühmte palastartige Luxushotels direkt am Canal Grande und am Dogenpalast sind in Venedig Legende, aber horrend überteuert. Bei einem Übernachtungspreis von bis zu 900 Euro zahlt der Gast das Kanal-Gefühl natürlich mit. Ob das sein muss, sollte jeder für sich entscheiden.

 

Tipp 20 - Suche nach günstigem Venedig-Hotel im Voraus planen

 

Frühzeitige und clevere Venedig-Planung spart Geld und hilft, auch in der vergleichsweise teuren Lagunenstadt, gut und günstig zu übernachten. Wer nicht in die Touristenfalle tappen will, findet ein angenehmes Hotel in Venedig zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis über das Buchungsportal von Hotels.com.

 

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