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24. März 2009 Acrobat (pdf, 579 KB)
London/Berlin, 24. März 2009 – Gute Nachrichten für die Verbraucher, schlechte für die internationale Hotellerie: Im vierten Quartal 2008 sanken die Hotelpreise weltweit im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent. Damit fielen die globalen Hotelpreise zwischen Oktober und Dezember 2008 auf ein Niveau, das nur ein Prozent höher lag, als zu Beginn der Auswertungen im Jahr 2004. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Hotel Price Index (HPI) des weltweit führenden Hotelbuchungsportals www.Hotels.com für das vierte Quartal 2008, der auf Buchungsdaten von 68.000 Hotels an über 12.500 Standorten weltweit basiert.
Dramatischer Preisrückgang in Europa, Ausnahme Schweiz Zum Jahresende 2008 mussten sich europäische Hoteliers etwas einfallen lassen, um die Belegungsrate auch in den letzten drei Monaten stabil zu halten. Deshalb wurden die durchschnittlichen Hotelpreise um zehn Prozent gesenkt. Lag der HPI im dritten Quartal des gleichen Jahres noch bei 113 Indexpunkten für Hotels in Europa, fiel er im Folgequartal auf 102 ab. Besonders stark traf die Preisreduktion Großbritannien. Durch das schwache Pfund und den Konjunktureinbruch sanken die Hotelpreise im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent auf durchschnittliche 116 Euro pro Zimmer und Nacht. Auch in Norwegen (121 Euro) und Irland (89 Euro) gingen die Hotelpreise um 18 Prozent beziehungsweise 17 Prozent zurück. Gewinner des vierten Quartals 2008 war das schweizerische Hotelgewerbe. Als einziges Land Europas zeigte die Eidgenossenschaft einen Preisanstieg – um sieben Prozent – auf durchschnittlich 144 Euro pro Zimmer und Nacht. Damit war die Schweiz während des Untersuchungszeitraums das teuerste Reiseziel Europas.
Preise in Nordamerika fallen am stärksten, Asien behauptet sich Der weltweit stärkste Preisrückgang während des Untersuchungszeitraums wurde in Nordamerika ausgewiesen. In den USA und Kanada sank das Preisniveau um zwölf Prozent. Zurückführen lässt sich der Preisverfall auf die verringerte US-Binnennachfrage sowie den Bedarfsrückgang europäischer Reisender, die ihre Reisekosten reduzierten. Las Vegas musste mit minus 30 Prozent die stärkste Preissenkung hinnehmen, bedingt durch den US-Konjunktureinbruch und Ausfälle im Tagungsgeschäft, das als Stützpfeiler der Hotelbranche im Spielerparadies gilt. Auch in New York, Chigaco und Boston fielen die Übernachtungsraten um 16 Prozent beziehungsweise neun Prozent. Erstmalig sanken auch die Hotelpreise in Asien. Zwar konnte sich der Kontinent im Vergleich zu Nordamerika und Europa mit einem moderaten Rückgang von nur zwei Prozent besser behaupten, dennoch erlebten einzelne Städte wie Mumbai oder Neu Delhi einen deutlichen Preisrückgang um 38 Prozent beziehungsweise 36 Prozent.
Reykjavik für kleines Geld, Moskau bleibt teuerste Hotelstadt der Welt Vor allem Reisende aus Euroländern profitierten von der Krise, denn Dank des starken Euros mussten sie während des Untersuchungszeitraums deutlich weniger für ihr Hotelzimmer zahlen, als ein Jahr zuvor. Am günstigsten nächtigte man zwischen Oktober und Dezember 2008 in der nördlichsten Hauptstadt Europas, in Reykjavik. Um 27 Prozent sank der Hotelzimmerpreis in Islands Hauptstadt, auf 68 Euro pro Nacht im Schnitt. Auch Tallinn war mit 70 Euro ein Prozent günstiger als im Vorjahr, gefolgt von Las Vegas und Bangkok (je 71 Euro), was einen Rückgang um 30 Prozent beziehungsweise 13 Prozent bedeutet. Am oberen Ende der Skala platzierte sich Moskau. Obwohl sich die wirtschaftlich angespannte Lage auch in Russlands Hauptstadt mit einer Preisminderung um 16 Prozent bemerkbar machte, lag die Metropole mit 231 Euro pro Zimmer und Nacht weiterhin an der Spitze. Platz zwei belegte Abu Dhabi mit 224 Euro und dem gleichzeitig höchsten Preisanstieg von 24 Prozent, gefolgt von Dubai (202 Euro und minus fünf Prozent).
-ends-
Zum Angebot der weltweiten Nummer Eins für Hotel-Onlinebuchungen, Hotels.com, gehören mehr als 80.000 ausgewählte Hotels weltweit. Laut comScore Media Metrix ist Hotels.com die international meistbesuchte Hotel-Webseite. Der Hotelexperte garantiert für über 40.000 führende Hotels dank direkter Verträge den niedrigsten Preis und einen gleich bleibend hohen Qualitätsstandard durch regelmäßige Kontrollen und Bewertungen. Reisende können online buchen auf Hotels.com oder über die Telefonhotline 0180 – 500 93 42 (14 Cent pro Minute) bei einem der deutschsprachigen Call-Center-Mitarbeiter.
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